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STELLUNGNAHMEN | ||
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Caritas und Diakonie:
Sozialreformen bringen keine Integration 20.4.2003 - In einem gemeinsamen Statement äußern die Präsidenten von Caritas und Diakonie ihre Sorge über die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung. Zur Entlastung der öffentlichen Haushalte würden durch die bereits verabschiedeten Hartz-Gesetze Kürzungen „zuerst, in erheblichem Umfang und ohne einen wesentlichen Anteil anderer Bevölkerungsgruppen bei den Langzeitarbeitslosen vorgenommen“. Damit verbunden sei keine Verbesserung der Integration in den Arbeitsmarkt. Dieser Weg dürfe keinesfalls weiterverfolgt werden. Ende März noch hatte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Manfred Kock die geplanten Kürzungen bei Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe in einem Interview mit der Berliner Zeitung unterstützt. Dies hatte in Kirchenkreisen Unmut ausgelöst. Insbesondere aus den Sozialeinrichtungen der Kirchen wurde „Diskussionsbedarf“ angemeldet. Mit der Stellungnahme ihrer Präsidenten machen die beiden Wohlfahrtsverbände auch deutlich, dass vorschnelle Meldungen, wonach die Kirche den Reformkurs der Bundesregierung unterstütze, falsch sind. Das Statement: http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de/download/statement.pdf |
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