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Streit über Hartz-IV-Effekte
Wohlfahrtsverband widerspricht SPD-Arbeitsmarktexperten

15.9.2004 – Frankfurter Rundschau - In einem der FR vorliegenden Brief an Brandner bezeichnet der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, dies als "objektiv falsch". Es stimme, "dass in der Debatte um Hartz IV manchmal nicht zutreffende oder übertriebene Befürchtungen breiten Raum einnehmen", aber das rechtfertige nicht, "Hartz IV nun im Gegenzug schönzufärben".

Schneider schreibt, dass das Arbeitslosengeld II zwar gegenüber dem Sozialhilferegelsatz um 50 Euro erhöht wird. Dem müsste man jedoch Abstriche bei den so genannten wiederkehrenden einmaligen Leistungen, etwa für Kleidung oder für den Ersatz defekter Hauhaltsgeräte, gegenüberstellen. Der höhere Arbeitslosengeld-II-Satz solle diesen Wegfall ausgleichen. Allerdings, so Schneider, werde die Pauschale für alle Haushaltstypen in gleicher Höhe ausgezahlt. Daher seien laut Schneider "die Pauschalierungsverlierer vor allem Familien mit Kindern, die naturgemäß einen höheren Bedarf an einmaligen Leistungen - insbesondere an Kleidung - haben".

Quelle: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/wirtschaft_und_politik/?cnt=504490

Analyse des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes: „Insgesamt keine Verbesserungen für Sozialhilfebezieher durch Hartz IV“

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