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Veranstaltungshinweis
Erst arbeitslos,
dann wohnungslos?
18.8.2005 - In Berlin leben zurzeit etwas mehr als 220 000 Hartz
IV-Bedarfsgemeinschaften. Die Gesellschaft TOPOS-Stadtforschung hat anhand
einer Untersuchung errechnet, dass die Wohnungen von zirka 50 000 bis 70 000
dieser Haushalte zu teuer sein dürften, um nach den amtlichen Richtlinien
als angemessen zu gelten.
Die Entwicklung am Berliner Wohnungsmarkt verheißt ohnehin nichts Gutes:
Während teure Wohnungen billiger werden, steigen die Mieten von Wohnungen im
unteren Preisbereich, insbesondere für Ein-Personen-Haushalte. Die
Privatisierung der Wasserbetriebe durch den Berliner Senat und die
Teuerungen bei Strom, Öl und Gas lassen überdies die Brutto-Warmmieten
kräftig steigen.
Kommt es in Berlin bald zu massenhaften Zwangsumzügen von
Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Niedriglöhnen? Zu dieser Frage lädt
die „Berliner Hartzkampagne“ zu einer Informationsveranstaltung ein.
Mittwoch, 24. August um 19 Uhr,
Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
(über dem Mehringhof Theater / Nähe U-Bahnhof Mehringplatz)
Gesprächspartner sind
Sigmar Gude, Geschäftsführer von TOPOS-Stadtforschung und
Joachim Öllerich von der Berliner MieterGemeinschaft.
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