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Veranstaltungshinweis
40 000 Zwangsumzüge durch Hartz
IV in Berlin?
3.9.2005 -
Das Stadtforschungsinstitut TOPOS hat vor kurzem errechnet, dass die
Wohnungen von zirka 40 000 Berliner ALG-II-Haushalten nach den neuen
Wohn-Vorschriften des Landes Berlin „nicht
angemessen“, also zu teuer, sind und massenhafte Zwangsumzüge drohen. Die
Senatsverwaltung für Soziales widerspricht heftig. Die sozialpolitische
Sprecherin der PDS-Fraktion im Abgeordnetenhaus Stefanie Schulze erklärte
gleichwohl am 1. September: „Die vorliegenden Prognosen von Topos müssen
ernst genommen und auf ihre Plausibilität hin überprüft werden. Sollten sie
sich bestätigen, wird sich die Linkspartei.PDS gemeinsam mit Senatorin
Knake-Werner dafür einsetzen, dass die Regelungen zur Wohnraumangemessenheit
im Land Berlin korrigiert werden.“
Vor diesem Hintergrund lädt die „Berliner Hartzkampagne“ zu einer
Diskussionsveranstaltung ein.
Donnerstag, 8. September um 18.30 Uhr,
Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, Raum 376
(S/U-Bahnhof Potsdamer Platz)
Es diskutieren:
Sigmar Gude, TOPOS-Stadtforschung
Thomas Krüger, Betroffenengemeinschaft Waldekiez
Pia Maier, Senatsverwaltung
für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, PDS
Joachim Öllerich,
Berliner MieterGemeinschaft
Moderation: Thomas Rudek, Berliner Kampagne gegen Hartz IV
Übersetzung (deutsch/türkisch): Ramazan Bayram
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