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PROTESTE GEGEN HARTZ | ||
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Gossner Mission fordert von Kirche mehr Engagement für Arbeitslose und Arme - von über 560 000 Ende Januar registrierten Arbeitslosen in Berlin und Brandenburg, von denen mehr als 380 000 zum Rechtskreis SGB II gehören, also auf Sozialhilfeniveau leben, - dessen, dass sich die unter den Begriffen Hartz I bis Hartz III vorgenommen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Gesetzespakete offensichtlich als unwirksam erwiesen haben, die Arbeitslosigkeit abzubauen, - der mit Hartz IV weiter anwachsenden Armut, insbesondere unter Kindern und Jugendlichen, wünschen wir uns von der Kirchenleitung, dass sie 1. mit Blick auf die nächste Landessynodaltagung anregt, dass sich die Synode umfassend mit der Situation von Arbeitslosen und Menschen mit niedrigen Einkommen sowie den Folgen der Arbeitsmarktreformen im Gebiet unserer Landeskirche auseinandersetzt, 2. einen Konsultationsprozess einleitet, in dem positive Beispiele des Engagements an der Seite von Arbeitslosen und Menschen mit Niedrigeinkommen vorgestellt, diskutiert und verbreitet werden (Beispiele: Berliner Arbeitslosenzentrum, Arbeitslosentreff Frankfurt/Oder, Niederländisch-Reformierte Gemeinde Berlin), 3. gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden dafür eintritt, dass in diesem Jahr die Regelleistungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende deutlich angehoben werden.
„Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gott
Gerechtigkeit will und uns dazu aufruft, uns an die Seite der Opfer von
Ungerechtigkeit und Ausgrenzung zu stellen.“ (Aus dem Bekenntnis der
Niederländischen Ökumenischen Gemeinde in Berlin nach der Accra-Erklärung
des Reformierten Weltbundes).“ |
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