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Hohe Löhne = Steigende Arbeitslosigkeit?
Schaubilder des
Diakonischen Werk Württemberg zu einem brisanten Thema
26.2.2006 - Was wird nicht alles verantwortlich gemacht für die steigende
Massenarbeitslosigkeit - zum Beispiel zu hohe Löhne. Niedrigere Löhne als
Voraussetzung für mehr Wachstum?
Dieses Konzept wird ständig herunter gebetet und sitzt deshalb tief in den
Köpfen der Bevölkerung. Den Daten hält es jedoch nicht stand. So ist
Deutschland Schlusslicht in der EU bei der Entwicklung der Reallöhne.
Deutschland ist das einzige Land, in dem die Reallöhne von 1995 bis 2004
gefallen sind, und zwar um 0,9 Prozent. Trotzdem sind mehr Arbeitsplätze
abgebaut worden, als neue entstanden.
Spitzenreiter in der Lohnentwicklung waren Schweden und Großbritannien. Dort
legten die Reallöhne im gleichen Zeitraum um über 25 Prozent zu. Entgegen
der neoliberalen Theorie hatte Schweden ein doppelt so hohes
Wirtschaftswachstum wie Deutschland.
Was sind die nun wesentlichen Wirkfaktoren der Massenarbeitslosigkeit?
Frieder Claus vom Diakonischen Werk Württemberg hat sie in verständlichen
Schaubildern zusammengestellt.
15 Folien zu „Löhne
und Wirtschaftswachstum in Deutschland“
>>Download (PDF, 124 KB)
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