SOZIALBERICHTE - SOZIALDATEN
 

Wie die Regelsätze klein gerechnet wurden
Zur Bedarfsmessung des Existenzminimums im SGB II und SGB XII

14.3.2006 - Die Regelsätze der Sozialhilfe, die auch die Regelleistung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld) bestimmen, sind zu niedrig, um Hilfeempfangenden ein Leben in Würde zu ermöglichen. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) hat Ende 2004 in einer Expertise nachgewiesen, dass die Regelsätze durch Manipulationen von den zuständigen Ministerien passend gemacht wurden. Wenn ehrlich gerechnet werden würde, müssten die Sätze um 19 Prozent höher liegen, so die Kritik des DPWV. Der DPWV- Referent für Grundsatzfragen, Dr. Rudolf Martens, hat in einem Vortrag im Januar anschaulich gemacht, wie die Regelsätze zustande gekommen sind.

Die Mangelhaftigkeit der Bedarfsbemessung des Existenzminimums im SGB II und SGB XII,
Referat von Dr. Rudolf Martens (16 Seiten):
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