 |
|
Armut in einem reichen Land
Foto-Ausstellung und Diskussion am 3. April in
Berlin-Zehlendorf
22.3.2006 -
In Deutschland verarmen immer mehr Menschen – obwohl der private
Reichtum wächst. Durch Hartz IV leben drei Viertel aller Arbeitslosen in
Berlin auf Sozialhilfeniveau. In der Hauptstadt gehört inzwischen jedes
dritte Kind unter 18 Jahren Haushalten an, die auf Arbeitslosengeld II
angewiesen sind.
Angeleitet von der Berliner Fotografin Ruth Westerwelle haben vierzig
Teilnehmende dreier Fotokurse das Thema Armut in den Blick genommen. Die
höchst sehenswerten Ergebnisse dieser fotografischen Annäherung werden jetzt
in einer Wander-Ausstellung an verschiedenen Orten gezeigt.
Ausstellungseröffnung ist am 3. April in der Alten Dorfkirche Zehlendorf.
Am selben Abend hält Ernst-Ulrich Huster am Ort der Ausstellung einen
Gastvortag. Was bedeutet Armut in einem reichen Land? Wie kann die Schere
zwischen arm und reich geschlossen werden?
Huster ist Hochschullehrer an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum. Er
gilt als einer der renommiertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der
Armuts- und Reichtumsforschung in Deutschland.
Montag, 3. April 2006
18.00 Uhr Ausstellungseröffnung
19.30 Uhr Vortrag: „Neue Armut in einem reichen Land“ mit Prof. Dr.
Ernst-Ulrich Huster
Alte Dorfkirche Zehlendorf
Potsdamer Straße / Clayallee in 14169 Berlin
(Bus 101, 112, 115, 118, 148, 184, 285, 623, S-Zehlendorf)
Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule
Steglitz-Zehlendorf, des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf und
des Berliner Arbeitslosenzentrums.
|
|