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Widerspruchsbearbeitung in Berliner
Jobcentern verbessert
8.12.2007 - Frank Steger - Berliner
Arbeitslosenzentrum
Wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit
gestern mitteilte, hat sich in den Jobcentern der Hauptstadt im Jahr 2007
die Bearbeitung der Widersprüche gegen Entscheidungen zum Arbeitslosengeld
II verbessert. Aktuell soll der durchschnittliche rechnerische
Bearbeitungsrückstand bei drei Monaten liegen. Im Januar betrug er noch
sieben Monate. Dieser Fortschritt sei durch Qualifizierung der
Jobcenter-Mitarbeiter zu den Arbeitsmarktleistungen und mit der Aufstockung
des Personals in den Widerspruchstellen erreicht worden. Vermutlich dürfte
aber auch die anhaltende öffentliche Kritik an der Arbeit der Jobcenter zu
der Verbesserung der Widerspruchsbearbeitung beigetragen haben.
Gemessen an allen Bescheiden, die die Berliner Jobcenter im September 2007
erlassen hatten (48 047), betrug bei 6 662 im gleichen Monat erhobenen
Anfechtungen die so genannte Widerspruchsquote 14 Prozent. Sie lag im Januar
2007 noch bei 26 Prozent.
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