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KAMPAGNEN Beratungsbus | ||
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Aktion "Irren ist amtlich -
Beratung kann helfen" 19.08.2008 - Frank Steger – Berliner Arbeitslosenzentrum Gestern und heute war Start der sechswöchigen mobilen Beratung des Berliner Arbeitslosenzentrums vor den zwölf Jobcentern der Hauptstadt. Der Beratungsbus stand an beiden Tagen von 8 bis 13 Uhr vor dem Jobcenter Mitte in der Berlichingenstraße 25. Bereits vor Öffnung für den Publikumsverkehr um 8:30 Uhr bildete sich vor dem Jobcenter eine lange Schlange. Insgesamt führten die Beraterinnen und Berater 93 Beratungsgespräche. Ein zentrales Thema war die Anrechnung von Erwerbseinkommen, insbesondere bei schwankendem Einkommen und Selbstständigkeit. Viele Fragen bezogen sich außerdem auf freiwillige Umzüge, Mietkostenübernahme und Warmwasserpauschalen. Ansonsten wurde zu der gesamten Palette von Hartz IV beraten. Folgt man den Schilderungen der Ratsuchenden, dann machen sie weiterhin bedrückende Erfahrungen mit der Arbeits- und Sozialverwaltung: unfreundliche Ansprache, Herrschaftsgebaren von Seiten der Sachbearbeiter, falsche Auskünfte, schlechte Erreichbarkeit der persönlichen Ansprechpartner. Im Rahmen der Aktion wird auch eine Umfrage zu den Erfahrungen mit dem Jobcenter durchgeführt. Die Ergebnisse werden am Ende der Aktion der Öffentlichkeit präsentiert. Für die meisten Ratsuchenden ist der Kontakt über den Beratungsbus das erste Zusammentreffen mit Sozialberatung. "Ich wusste gar nicht, dass es so was gibt", war eine häufig gehörte Äußerung. Am morgigen Mittwoch bleiben die Jobcenter für das Publikum geschlossen. Am Donnerstag und Freitag macht der Beratungsbus vor dem Jobcenter in Lichtenberg Halt. Vor Ort haben sich am Montag und Dienstag zahlreiche Journalisten ein eigenes Bild gemacht. Hier ihre Berichte:
Berliner Zeitung
taz
Berliner Kurier
Neues Deutschland
Inforadio
Berlin-Brandenburg
radio eins
Berliner Morgenpost |
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