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KAMPAGNEN Beratungsbus | ||
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Beratungsbus vor den Jobcentern hat regen Zulauf 1.9.2008 - Pressemitteilung - Berliner Arbeitslosenzentrum Seit Mitte August ist das Berliner Arbeitslosenzentrums (BALZ) mit dem Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände auf Jobcenter-Tour. Die mobile Beratung wird von Mitarbeitern zahlreicher Sozialberatungsstellen unterstützt. Das Motto der Aktion lautet: "Irren ist amtlich - Beratung kann helfen." Nach zwei Wochen der insgesamt sechswöchigen Tour zogen die Veranstalter heute Morgen eine erste Zwischenbilanz. In den vergangenen Tagen des Einsatzes vor den Jobcentern in Mitte, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Neukölln fanden knapp 300 Beratungsgespräche statt. Nach Angaben des aus Sozialarbeitern bestehenden Beratungsteams konnte in einigen Fällen erreicht werden, dass die Jobcenter Leistungen bewilligten, die sie zunächst abgelehnt hatten oder ablehnen wollten. Schwerpunkt in der Beratung waren Probleme mit unangemessen hohen Mietkosten und fehlender Zustimmung der Jobcenter bei Umzügen sowie die Anrechnung von Erwerbseinkommen auf das Arbeitslosengeld II. Die Berater bekamen vor den Jobcentern auch den Unmut der Kunden über mangelhaften Service zu hören. Beklagt wird besonders häufig, dass die Bescheide der Ämter unverständlich und insbesondere bei Bezug von Nebeneinkommen nicht nachvollziehbar seien. Bemängelt wird durchgängig auch die fehlende Erreichbarkeit der Sachbearbeiter in den Leistungsabteilungen, was nach Angaben des Koordinators der Aktion, Frank Steger, zu Folgeproblemen führt. "Wir könnten die Zahl der Widersprüche und Klagen in Berlin minimieren, wenn Sachbearbeiter schon am Telefon auf offensichtliche Unrichtigkeiten in den Bescheiden hingewiesen werden könnten. So müssen die Kunden oft unnötig den juristischen Weg einschlagen", so Steger. Das Berliner Arbeitslosenzentrum führt im Rahmen der Beratung auch eine Umfrage unter den Jobcenter-Kunden zu ihren Erfahrungen mit der Arbeits- und Sozialverwaltung durch. Die Ergebnisse werden zum Abschluss der Beratungsaktion Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt. Berliner Jobcenter-Kunden können die elf Fragen auch über das Internet beantworten. Der Fragebogen kann online ausgefüllt werden über: www.beratung-kann-helfen.de. Über diese Adresse erfahren Ratsuchende auch die weiteren Stationen des Busses und die Adressen von Stellen der Wohlfahrtsverbände, die zum Arbeitslosengeld II beraten. |
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