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STELLUNGNAHMEN | ||
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manager magazin liest Westerwelle die
Leviten 19.2.2010 - Heiko Glawe - DGB Berlin-Brandenburg Die Rundumschläge des FDP-Parteivorsitzenden gegen Hartz-IV-Abhängige, vorgeblich zum Schutze der gebeutelten Mittelschicht verfängt noch nicht einmal in wirtschaftsnahen Medien. Beispiel manager magazin, dort heißt es unter der Überschrift „Wie Westerwelle zum Problem für Jobbesitzer wird“: „Die Ausweitung der Niedriglöhne betrifft letztlich alle. Denn in der jüngsten Boomphase mussten auch die oberen drei Einkommensviertel real Einbußen hinnehmen - auch die mittleren Einkommen. So überrascht es kaum, dass die Realeinkommen auch 2009 wieder gefallen sind, und zwar um 0,8 Prozent. (..) Angesichts dessen kann es leicht sein, dass viele Arbeitnehmer das Gefühl haben, sich zum "Deppen" zu machen, wie Westerwelle medienwirksam formulierte. Allerdings weniger, weil Hartz IV besonders hoch angesetzt wäre, sondern eher, weil diese Arbeitsmarktreform, neben anderen Faktoren, auf ihre Löhne drückt. Oder weil sie als Beitragszahler mit den Aufstockerleistungen zusätzliche Lohnkostenersparnisse der Arbeitgeber finanzieren.“ |
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