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„Du
sollst das Recht der Armen nicht beugen“ (2. Mose, 23,6)
Samstag, 19. Juni 2010, 10-16 Uhr Kaum ein anderes Gesetz hat Deutschland ähnlich tief greifend verändert wie das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, bekannt unter dem Namen „Hartz IV“. Auch fünf Jahre nach seiner Einführung spaltet es das Land in Befürworter und Gegner. Nach christlichem Verständnis sind Reformen daran zu messen, ob sie den Menschen mehr Lebenssicherheit, mehr Freiheitschancen und mehr Teilhabe ermöglichen. Legt man diesen Maßstab zugrunde, dann ist die Bilanz von Hartz IV keine Erfolgsgeschichte:
Wir fragen: Wie soll es nach fünf Jahren Hartz IV weitergehen? Was muss dringend verändert werden? Wo besteht Reformbedarf? Wie können Kirche und Diakonie ihr Wächteramt wahrnehmen und für die von Hartz IV Betroffenen Partei ergreifen? Die Veranstalter laden Engagierte und Interessierte aus Kirche und Diakonie, aus Politik und Gesellschaft, aus sozialen Initiativen und Gewerkschaften, Betroffene und Nicht-Betroffene herzlich zum Mitdenken und Mitdiskutieren ein. Um Anmeldung wird gebeten. Für Verpflegung werden 5 Euro genommen. Menschen mit geringem Einkommen entscheiden selber, wie viel sie zahlen:
Kontakt und Anmeldung: |
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