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STELLUNGNAHMEN | ||
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Kirche und Diakonie fordern Kurswechsel bei Hartz IV 19.6.2010 – Frank Steger – Berliner Arbeitslosenzentrum Eine grundlegende Änderung der Sozialpolitik in Deutschland haben Vertreter aus Kirche, Sozialorganisationen, Politik und Gesellschaft gefordert. Auf dem Kongress der evangelischen Kirche und der Diakonie zur «Zukunft von Hartz IV» heute in Berlin sprachen sich die mehr als 150 Teilnehmer für einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro und eine Anhebung der Hartz IV-Regelsätze sowie die Erweiterung sozialer Bürgerrechte aus. Hartz IV habe erheblich dazu beigetragen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland gewachsen sein. Die jüngsten Sparpläne der Bundesregierung würden die soziale Spaltung noch vertiefen. Sie seien „eine himmelschreiende Ungerechtigkeit“ und dürften nicht umgesetzt werden, heißt es in der Abschlusserklärung des Kongresses, den das Berliner Arbeitslosenzentrum mitorganisiert hatte. Der Kongress bildete den Auftakt Fokuswoche der Nationalen Armutskonferenz mit weiteren Veranstaltungen und Aktionen zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
Presseauswahl
21.6.2010 -
Christian Linde - junge Welt |
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