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Menschenwürdiges Existenzminimum contra Hartz IV
Muss Karlsruhe es wieder
richten?
3.3.2011 – Veranstaltungshinweis Berliner Arbeitslosenzentrum
Der Berg kreißte und gebar eine Maus. Mehr als ein Jahr hat es nach dem
Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Existenzminimum gedauert bis der
Gesetzgeber die Regelsätze der Grundsicherung neu berechnet hat: Fünf bzw.
acht Euro mehr für Erwachsene, Kinder und Jugendlichen erhalten ein
Bildungspaket, aber keinen Cent mehr. Diakonie und Kirche haben erhebliche
Zweifel, dass mit der Einigung zwischen Bundestag und Bundesrat die Vorgaben
des höchsten deutschen Gerichts umgesetzt wurden.
Welche Erwartungen hat die Diakonie an eine
Reform der Grundsicherung? Wie ist das Ergebnis des Vermittlungsverfahrens
aus verfassungsrechtlicher Sicht zu bewerten? Welche Erfolgsaussichten hat
ein neuerlicher Gang nach Karlsruhe?
Gespräch mit
Dr. Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht
Hessen
Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werks
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Montag, 14. März 2011, 19 Uhr
Französischer Dom, Georges-Casalis-Saal
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
U 2: "Hausvogteiplatz" oder "Stadtmitte", U 6: "Französische Straße",
Bus 100, 200 und 348: "Friedrichstraße", Bus 147, 257: "Gendarmenmarkt"
» Einladungskarte zum Download
Jürgen Borchert
war an drei die Familienpolitik maßgeblich prägenden Urteilen beteiligt.
Im Herbst 2008 rief der 6. Senat des hessischen Landessozialgerichts
unter seinem Vorsitz das Bundesverfassungsgericht zur Überprüfung der
Hartz-IV-Sätze an.
Susanne Kahl-Passoth ist auch Sprecherin
der Landesarmutskonferenz Berlin.
Im Französischen Dom läutete Peter Hartz im August 2002 die nach ihm
benannten Arbeitsmarktreformen ein.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht erforderlich.
Veranstalter:
Arbeitskreis Arbeit-Teilhabe-Gerechtigkeit
in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Kontakt:
Frank Steger, Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise e. V.
(BALZ),
Tel. (0 30) 8 01 40 61,
vorstand@berliner-arbeitslosenzentrum.de
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