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FÜR EIN SOZIALTICKET | ||
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Breite Zustimmung zum Sozialticket für
20 Euro 12.12.2003 - Die Forderung, das Arbeitslosen- bzw. Sozialticket in Berlin beizubehalten, stößt nach einer Meldung des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf zunehmende Unterstützung. Mehrere tausend Berlinerinnen und Berliner haben sich bereits in die Unterschriftenlisten der gewerkschaftlichen Erwerbsloseninitiativen eingetragen, sagte Heidi Jockel, Sprecherin der DGB-Region Berlin. Auch von den Sozial- und Umweltverbänden komme Zuspruch. Das Berliner Arbeitslosenzentrum, der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland), die Grüne Liga und andere Initiativen haben der Forderung zum Erhalt der Sozialtickets Nachdruck verliehen. Selbst von Studierenden aus Potsdam wurden Unterschriften gesammelt. Die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus erklärte, dass sie sich für den Erhalt einsetzen will. Inzwischen liegt auch eine erste schriftliche Reaktion der Senatorin für Soziales, Dr. Heidi Knake-Werner, vor. Darin räumt sie ein, dass ein Ticket über 20 Euro für Sozialhilfebezieher unzumutbar wäre. Nach Schätzungen des DGB werden in Berlin im nächsten Jahr - nach der Abschaffung der
Arbeitslosenhilfe - 400.000 Menschen auf Sozialhilfeniveau leben. Diese Menschen haben nicht nur ein Recht auf Mobilität, sie werden hierzu in Zukunft auch
verpflichtet. Ein Sozialticket für 20 Euro wäre ein sinnvoller Beitrag, um den Erwerbslosen zu helfen, so Heidi Jockel.
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