08.01.2017

#stopkinderarmut: Petition jetzt unterschreiben

6 Kinder gezeichnet

Rund drei Millionen Kinder sind in Deutschland von Armut bedroht. Dagegen will ein breites Bündnis angehen. Das Berliner Arbeitslosenzentrum unterstützt eine Petition der Nationalen Armutskonferenz und weiterer Verbände.

Aktuell führen Regelungen in der Steuer-, Familien- und Sozialpolitik zu unterschiedlichen Höhen des kindlichen Existenzminimums. Von den 148 familien- und acht ehebezogene Leistungen profitieren besonders Paare ohne Kinder oder Familien mit höherem Einkommen. Die Förderbeträge für in Armut lebende Kinder sind niedriger als die Steuerentlastung bei Familien mit Spitzeneinkommen. Weder der Kinderregelsatz noch das Bildungs- und Teilhabepaket sichern ein angemessenes Existenzminimum.

Wir fordern eine einheitliche Geldleistung für alle Kinder, die das Existenzminimum sichert. Ein gutes Aufwachsen darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen:

  • Die Hartz IV-Sätze für Kinder sind zu gering. Sie basieren auf ungenauen Rechnungen und willkürlichen Abschlägen.
  • Arme Familien müssen mindestens in gleicher Weise gefördert werden, wie Familien mit höheren Einkommen entlastet.
  • Staatliche Unterstützung muss einfach gestaltet und leicht zugänglich sein. Derzeit gehen viele Hilfen an den Familien und Kindern, die diese brauchen, vorbei.

Das tatsächliche Existenzminimum muss ohne Rechentricks ermittelt und ausgezahlt werden.

Unterschreiben auch Sie die Petition!

Zur Petition bei Campact

Weitere Informationen zum Thema Kinderarmut

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