25.01.2017

Berliner Nahverkehr

Preis für Sozialticket sinkt

u bahn berlin

Die rot-rot-grüne Koalition setzt ihr Versprechen um. Ab Juli wird das Sozialticket für Busse und Bahnen in Berlin deutlich preiswerter. Statt 36 Euro, wie derzeit, wird es dann 27,50 Euro kosten. Das BALZ begrüßt zudem die Vereinbarung, dass der Preis für das Sozialticket bis 2020 stabil bleiben soll.

Erwerbslosengruppen hatten jahrelang für ein Sozialticket gestritten, das den Namen verdient. 2004 schafften BVG und S-Bahn das Berlin-Ticket S für Sozialhilfeempfänger (damaliger Preis: 20,40 Euro) und das Berlin-Ticket A für Bezieher von Arbeitslosenhilfe (23,50 Euro) kurzerhand ab. Der Grund: Der Senat hatte Zuschüsse in Höhe von 17,4 Millionen Euro für das Berlin-Ticket S eingestellt. Zehntausende Berlinerinnen und Berliner protestierten und forderten mit ihrer Unterschrift ein bezahlbares Monatsticket für Arbeitslose und Menschen mit geringem Einkommen. Zum 1. Januar 2005 wurde das Berlin-Ticket S zwar wiedereingeführt. Aber die neue Monatskarte war viel zu teuer. Während im Regelsatz damals für den Nahverkehr rund 20 Euro vorgesehen waren, kostete das Ticket stolze 33,50 Euro.

Das Berlin-Ticket S kann erwerben, wer einen gültigen „Berlin-Pass“ mit Lichtbild besitzt.

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