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BALZ-Beratungszentrum

Beratung zu Arbeitslosengeld und Bürgergeld

Telefonische Kurzberatung und Terminabsprachen: 
Mo bis Do 10:30–12:30 Uhr
sowie Mi 16–18 Uhr
Telefon (030) 235 987 987

Online-Beratung

Sie erreichen uns auch über eine Plattform der Diakonie. Sie haben dort die Möglichkeit zu Chats, Videoberatungen und sicherem Dokumentenaustausch.
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Mobile Beratung

Beratung und Ausfüllhilfe zum Bürgergeld vor den Berliner Jobcentern

Von November bis Ende März bei sozialen Einrichtungen in Berliner Bezirken.

Die Stationen finden Sie in der Terminübersicht.

Außerdem bieten wir für Berufstätige dienstags von 19 bis 20 Uhr eine Spätsprechstunde an.

Bewerbungsberatung und Hilfen bei der Arbeitsuche sowie

Anmeldung zu Kursen und zur Computernutzung

Telefonische Sprechzeiten:
Di bis Do 10–14 Uhr
Telefon (030) 235 987 989

Taxi-Soziallotse

Beratung für Angestellte und Solo-Selbstständige der Berliner Taxi- und Mietwagenbetriebe. Mehr erfahren

Telefonische Sprechzeiten:
Di und Do 10–12 Uhr sowie 14–16 Uhr 
Telefon 0176 - 588 737 70

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Das BALZ ruft auf zum Tag der Arbeit am 1. Mai!

Hierzu veröffentlichen wir die Pressemitteilung der

Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:

Niemanden zurücklassen
Soziale Spaltung in Berlin und Brandenburg wächst:

 

Diakonie sieht Handlungsbedarf für armutsfeste Absicherung und stärkere soziale Infrastruktur

Anlässlich des Tags der Arbeit richtet die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz den Blick auf die Situation von Menschen ohne Erwerbsarbeit und prekär Beschäftigten. Vor dem Hintergrund steigender Armut, geplanter Einschnitte in der sozialen Infrastruktur und der Reform der Grundsicherung plädiert der Verband für eine konsequente Stärkung sozialer Dienste, verlässliche Absicherungssysteme und eine differenziertere Wahrnehmung von Armut und sozialer Benachteiligung.

„Der Tag der Arbeit ist ein Tag der Solidarität auch mit denjenigen in der Hauptstadtregion, die nicht erwerbstätig sind“, sagt Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen. In Berlin gilt rund jede fünfte Person als armutsgefährdet; Kinder- und Altersarmut liegen weiterhin über dem Bundesdurchschnitt. Viele alleinerziehende Familien und Eltern mit Migrationsgeschichte sind arm trotz Arbeit, weil das Einkommen nicht zum Leben reicht. Steigende Wohn- und Lebenshaltungskosten verschärfen die Situation vieler Haushalte zusätzlich. In Brandenburg zeigen sich strukturelle Defizite etwa bei der Beratung und Versorgung wohnungsloser Menschen oder bei sozialen Beratungsangeboten. „Hier spielt die soziale Infrastruktur eine zentrale Rolle. Beratungsstellen und niedrigschwellige Unterstützungsangebote ermöglichen maßgeblich soziale Teilhabe sowie Prävention von Armut, Überschuldung und Wohnungslosigkeit, und stabilisieren früh individuelle Notlagen. Eine verlässliche Refinanzierung der bestehenden Angebote sowie  die Schaffung von Angeboten in unterversorgten Regionen können ihre Wirksamkeit sichern und verstärken.“

Mit Blick auf die Grundsicherung betrachtet die Diakonie Planungssicherheit und Existenzsicherung als zentrale Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe. „Leistungskürzungen und verschärfte Sanktionen bauen soziale Sicherheit in allen Lebensbereichen ab“, sagt Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen. „Es braucht Absicherungskonzepte, die Armut wirksam verhindern, Übergänge in Arbeit unterstützen und die Lebensrealitäten der Betroffenen berücksichtigen. Dazu gehören eine realitätsgerechte Bemessung der Leistungen, der Erhalt individueller Fördermöglichkeiten sowie Beratungsstrukturen, die Vertrauen schaffen und Orientierung bieten.“

Träger und Einrichtungen der Diakonie, darunter das Berliner Arbeitslosenzentrum (BALZ) oder die Beratungsstelle der Diakonie Niederlausitz in Cottbus, erleben täglich, wie sich sozialpolitische Rahmenbedingungen auf die Lebensrealitäten von Menschen auswirken. Sie berichten von wachsender existenzieller Unsicherheit und zunehmender gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen: „Erwerbsarbeit ist ein zentraler Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Sie steht jedoch nicht allen Menschen gleichermaßen offen. Erkrankungen, Care-Arbeit oder biografische Brüche führen häufig zu Phasen der Erwerbslosigkeit.“ Zugleich zeige sich, dass insbesondere prekäre Beschäftigung nicht zuverlässig vor Armut schütze. „Umso wichtiger sind passgenaue Unterstützungsangebote und ein Arbeitsmarkt, der unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt.“

Pressekontakt: Sebastian Peters, Tel: 030 820 97 110, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.