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BALZ-Beratungszentrum

Beratung zu Arbeitslosengeld und Bürgergeld

Telefonische Kurzberatung und Terminabsprachen: 
Mo bis Do 10:30–12:30 Uhr
sowie Mi 16–18 Uhr
Telefon (030) 235 987 987

Online-Beratung

Sie erreichen uns auch über eine Plattform der Diakonie. Sie haben dort die Möglichkeit zu Chats, Videoberatungen und sicherem Dokumentenaustausch.
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Mobile Beratung

Beratung und Ausfüllhilfe zum Bürgergeld vor den Berliner Jobcentern

Von November bis Ende März bei sozialen Einrichtungen in Berliner Bezirken.

Die Stationen finden Sie in der Terminübersicht.

Außerdem bieten wir für Berufstätige dienstags von 19 bis 20 Uhr eine Spätsprechstunde an.

Bewerbungsberatung und Hilfen bei der Arbeitsuche sowie

Anmeldung zu Kursen und zur Computernutzung

Telefonische Sprechzeiten:
Di bis Do 10–14 Uhr
Telefon (030) 235 987 989

Taxi-Soziallotse

Beratung für Angestellte und Solo-Selbstständige der Berliner Taxi- und Mietwagenbetriebe. Mehr erfahren

Telefonische Sprechzeiten:
Di und Do 10–12 Uhr sowie 14–16 Uhr 
Telefon 0176 - 588 737 70

authority 1448400 640 b

August 2025
 

Der Lügenauftakt der Sozialstaatsreform

Ein paar Tipps vom BALZ

Die Kampagne gegen das Bürgergeld wird immer absurder. Zahlen werden gefälscht, verdreht und in unrealistische Kontexte gestellt. Der Bundeskanzler forderte jüngst von den Aufstockern, dass sie doch gefälligst für 2000 Euro im Monat arbeiten sollen. Wir fragen uns, kennt er den Mindestlohn? Kennt er überhaupt die Lebenssituation von Langzeitarbeitslosen? Hat er jemals ein Jobcenter von innen gesehen? Möchte er genauso, dass völlig unwissende Menschen über seine Lebenssituation urteilen?   

Wir empfehlen Ihm die neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die belegt das Bürgergeld immer niedriger ist als der Mindestlohn. 

Wir empfehlen ihm die neue Studie der EFAS, die belegt was wirklich Langzeitarbeitslose bei der Arbeitsmarktintegration behindert und was ihnen helfen würde. 

Wir empfehlen ihm den aktuellen Beitrag des ZDF, der belegt das der Sozialstaat NICHT teurer wird.  

Und zu guter letzt empfehlen wir ihm einen schönen Beitrag mit unserem Vorstandsmitglied Thomas De Vrachoi auf Deutschlandfunk, dem er viele Erfahrungen und Informationen über Armut in Deutschland entnehmen kann. 

Es bestehen genügend Ressentiments und falsche Annahmen über Armut in unserer Gesellschaft. Die sollte ein verantwortungsbewusster Bundeskanzler nicht noch verstärken. Wir hoffen, dass es in den nächsten Monaten wieder um die Sache geht, denn nur konstruktive Debatten helfen auch den Hilfsbedürftigen.